Die Hibbelphase beginnt!

27.10.2017

Das Feedback der meisten Testleser ist angekommen. Die vielen tollen Anregungen haben mir auf den letzten Metern noch einmal sehr geholfen. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön dafür.
Im Hintergrund wird viel gewerkelt. Ich glaube, dass mein Lektorat immer Angst hat, wenn wieder eine Mail von mir kommt. Wir hatten einen intensiven Austausch, wofür ich sehr dankbar bin.
Die Vorbereitungen für die Veröffentlichungen laufen auf Hochtouren. Ebenso findet im Geheimen eine erste Leserunde statt. Darauf freue ich mich riesig. Und am 16.11.2017, also genau in 20 Tagen ist es dann soweit. Die Hibbelphase hat also offiziell begonnen!

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Interview mit Zebrabooks

Hier ist noch einmal das ganze Interview, was ich mit Zebrabooks führen durfte:

1. Hey Bianca! Du bist Ehrengast auf Zebrabooks! Sag doch ein paar Worte zu dir, um dich den lieben Leuten hier vorzustellen 🙂

Hallo! Mein Name ist Bianca Fuchs. Ich bin Autorin von Fantasyromanen. Ich bin 38 Jahre alt und lebe mit meiner Familie und meinen zwei Katzen in der Nähe von Köln. Hauptberuflich bin ich Lehrerin für Deutsch und Philosophie. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass meine Romane immer etwas Philosophisches in sich tragen.
Neben dem Schreiben ist das Reisen meine Leidenschaft, auch wenn dafür neben Beruf, Familie und Kindern nicht viel Zeit bleibt. Und ich bin kaffeesüchtig. Ein Tag, den ich nicht mit einer Tasse Kaffee beginnen kann, ist kein guter Tag.

 

2. Wenn du ein Instrument in einem Orchester wärst, welches wärst du?

Ich wäre wohl eine Geige: mal laut, mal leise, mal sehnsuchtsvoll, mal dramatisch. Und wenn sie verstimmt ist, kommen nur Misstöne heraus (z.B. wenn der Kaffee am Morgen fehlt 😉 ).

3. Kaufst du selbst Bücher? Welche? Gehst du nach dem Genre, Autor, Klappentext oder Cover?

Ein Leben ohne Bücher ist für mich nicht vorstellbar. Auch wenn ich gerade wenig Zeit zum Lesen habe, stapeln sich viele Bücher auf meinem SuB. Ich lese hauptsächlich Fantasyliteratur. Das ist das Genre, in dem ich mich am wohlsten fühle. Dennoch greife ich auch zu Büchern aus anderen Bereichen. Entweder, weil mich der Klappentext neugierig macht, ich den Autor mag oder das Buch mir empfohlen wurde. Natürlich ist ein ansprechendes Cover wichtig, kann mich alleine aber nicht zum Kauf überzeugen.

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4. Welches Tier würdest du gerne mal für einen Tag sein und wieso?

Dann wäre ich gerne ein Seeadler. Adler sind erhabene Tiere, Könige der Lüfte. Sie sehen die Welt aus einer völlig anderen Perspektive, sehen das große Ganze und verlieren dabei die kleinen Details nicht aus dem Blick. Sie sind für mich der Inbegriff von Freiheit: Über das Wasser zu schweben, sich vom Wind treiben lassen, mir würde das gefallen.

5. Hast du als Kind auch schon Geschichten geschrieben?

Ja, habe ich. Ich war ein Fangirl einer gewissen Boyband und die Geschichten dazu waren grausam. Hihi.

6. Beschreibe kurz die letzte Szene aus deinem Alltag, die dich für ein Kapitel/eine Stelle in deinem Buch inspiriert hat.

Erst vor wenigen Tagen hatte ich einen Moment, den ich in meinen Erinnerungen (und als Notiz) für meinen nächsten Roman festgehalten habe. Es war ein regnerischer Tag, die Wolken hingen so tief, dass sie den Funkturm nahe meines Hauses völlig eingehüllt hatten. Ich bin mir sicher, dass dieser Moment einen Platz in einer Szene finden wird.

Sonnenuntergang

Seelenläufer wird 1

Es ist kaum zu glauben. Vor genau einem Jahr habe ich den Button „Veröffentlichen“ gedrückt und somit „Seelenläufer“ in die Welt entlassen.

Seelenläufer

Wenige Tage später konnte man das E-Book überall kaufen, kurze Zeit später auch das Taschenbuch. Aber dies ist bei Weitem nicht alles. Ich habe tolles Feedback erhalten, habe viele buch- und schreibverrückte Menschen kennengelernt und bei den BartBroAuthors meine schriftstellerische Heimat gefunden.

Und ich habe natürlich geschrieben, weil die Geschichte ja noch nicht zu Ende erzählt ist. Und auch da bin ich auf einem guten Weg. Insgesamt kann ich mich wirklich glücklich schätzen, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich würde es jederzeit wieder tun und kann jedem nur raten, schreibt und schreibt, damit ihr irgendwann euer eigenes Buch in den Händen halten könnt. Das ist ein unglaubliches Gefühl.

 

Die lange Nacht der Autoren

Vor wenigen Augenblicken ist „Die lange Nacht der Autoren“ zu Ende gegangen. Vierzehn Stunden lang wurden Autoren und ihre Bücher vorgestellt, wurden prämierte Gedichte vorgetragen und Interviews geführt – und ich war ein Teil dieses tollen Ereignisses.

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Zunächst einmal möchte ich ein Kompliment an Radioplanet Berlin aussprechen, die mit unglaublich viel Herzblut dieses Spektakel auf die Beine gestellt haben. Ein Lob geht aber auch an die vielen Autoren, die ihre Beiträge oftmals mit großem Aufwand präsentiert haben. Und nicht zuletzt geht mein Dank an Writers Online, die uns diese tolle Möglichkeit eröffnet haben.

Für mich selbst war dies nicht nur ein Erlebnis, sondern auch eine Herausforderung. Bis dato habe ich lediglich meinen Kinder abends vorgelesen, von einer eigenen Aufnahme mal ganz zu schweigen. Also musste ich mich informieren, mit welcher Software und welcher Technik dies zu bewerkstelligen ist, habe gelernt, wie man eine Aufnahme durchführt, und habe begonnen, den Text Stück für Stück einzusprechen, nur um rasch festzustellen, dass dies alles andere als einfach ist.

2016-08-10

Einige Probedurchläufe waren von Nöten, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Alexander Frost von Radioplanet war dann so lieb und hat noch etwas Hintergrundmusik eingefügt. Es ist ein erster Versuch, aber sicher nicht mein letzter, denn es gibt noch viel zu lernen und sicherlich auch noch das eine oder andere zu verbessern.

Wer jetzt auf das Ergebnis gespannt ist, kann es sich hier anhören. Ich wünsche viel Spaß dabei.

(Quelle: Radioplanet Berlin/1000Mikes)

Kleines Symbol mit großer Wirkung?

Seit heute trage ich den Status als Selfpublisher bei Lovelybooks. Gekennzeichnet wird dies durch ein kleines Buch-Symbol im Profilbild. Warum dies eine Meldung wert ist? Dieses kleine Symbol erkennt die Leistung der Selfpublisher als Autoren an.

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Lovelybooks ist mit diesem Schritt in die richtige Richtung gegangen. Schon lange kämpfen Selfpublisher gegen das Vorurteil an, im Vergleich zu den Verlagsautoren minderwertige Romane zu schreiben. Wer sich jedoch mit dem Markt beschäftigt, erkennt schnell, dass die meisten Selfpublisher Verlagsautoren an Professionalität in Nichts nachstehen. Doch in den Köpfen vieler Verlage und Plattformen hält sich dieses längst überholte Bild von billigen Covern und Texten mit unzähligen Rechtschreibfehlern hartnäckig.

2016-07-15 (2).pngErst durch die vielen Erfolge von Selfpublishern und durch den stetig wachsenden Markt öffnen sich die alten Strukturen allmählich. Dennoch bleiben Unterschiede, auch wenn die Kluft kleiner wird. Bei Lovelybooks ist dies schnell an den unterschiedlichen Symbolen zu erkennen: Verlagsautoren erhalten ein Federkiel-Symbol, Selfpublisher dagegen das Buch-Symbol. Lediglich bei den Leserunden wird kein Unterschied gemacht. Dort erscheint auch bei mir das Kielfeder-Symbol. Aber immerhin tut sich etwas. So wurde mir auch heute mitgeteilt, dass ab dem kommenden Jahr Selfpublisher sich vermutlich auch als „Debütautor des Jahres“ bewerben können. Etwas, was mir in diesem Jahr noch verwehrt geblieben ist.

 

 

Freude schenken

Während wohl die meisten den heutigen Feiertag im Freien verbringen, nutze ich die Zeit für eine für mich neue Tätigkeit: Widmungen schreiben.

Und wie ihr sehen könnt, habe ich diesbezüglich schon ein paar Anfragen bekommen, denen ich natürlich sehr gerne nachkomme. Ich hoffe sehr, dass die zukünftigen Besitzer viel Freude beim Lesen von „Seelenläufer“  haben werden.

Ich wünsche allen ein traumhaftes langes Wochenende!

Widmungen