Interview mit Zebrabooks

Hier ist noch einmal das ganze Interview, was ich mit Zebrabooks führen durfte:

1. Hey Bianca! Du bist Ehrengast auf Zebrabooks! Sag doch ein paar Worte zu dir, um dich den lieben Leuten hier vorzustellen 🙂

Hallo! Mein Name ist Bianca Fuchs. Ich bin Autorin von Fantasyromanen. Ich bin 38 Jahre alt und lebe mit meiner Familie und meinen zwei Katzen in der Nähe von Köln. Hauptberuflich bin ich Lehrerin für Deutsch und Philosophie. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass meine Romane immer etwas Philosophisches in sich tragen.
Neben dem Schreiben ist das Reisen meine Leidenschaft, auch wenn dafür neben Beruf, Familie und Kindern nicht viel Zeit bleibt. Und ich bin kaffeesüchtig. Ein Tag, den ich nicht mit einer Tasse Kaffee beginnen kann, ist kein guter Tag.

 

2. Wenn du ein Instrument in einem Orchester wärst, welches wärst du?

Ich wäre wohl eine Geige: mal laut, mal leise, mal sehnsuchtsvoll, mal dramatisch. Und wenn sie verstimmt ist, kommen nur Misstöne heraus (z.B. wenn der Kaffee am Morgen fehlt 😉 ).

3. Kaufst du selbst Bücher? Welche? Gehst du nach dem Genre, Autor, Klappentext oder Cover?

Ein Leben ohne Bücher ist für mich nicht vorstellbar. Auch wenn ich gerade wenig Zeit zum Lesen habe, stapeln sich viele Bücher auf meinem SuB. Ich lese hauptsächlich Fantasyliteratur. Das ist das Genre, in dem ich mich am wohlsten fühle. Dennoch greife ich auch zu Büchern aus anderen Bereichen. Entweder, weil mich der Klappentext neugierig macht, ich den Autor mag oder das Buch mir empfohlen wurde. Natürlich ist ein ansprechendes Cover wichtig, kann mich alleine aber nicht zum Kauf überzeugen.

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4. Welches Tier würdest du gerne mal für einen Tag sein und wieso?

Dann wäre ich gerne ein Seeadler. Adler sind erhabene Tiere, Könige der Lüfte. Sie sehen die Welt aus einer völlig anderen Perspektive, sehen das große Ganze und verlieren dabei die kleinen Details nicht aus dem Blick. Sie sind für mich der Inbegriff von Freiheit: Über das Wasser zu schweben, sich vom Wind treiben lassen, mir würde das gefallen.

5. Hast du als Kind auch schon Geschichten geschrieben?

Ja, habe ich. Ich war ein Fangirl einer gewissen Boyband und die Geschichten dazu waren grausam. Hihi.

6. Beschreibe kurz die letzte Szene aus deinem Alltag, die dich für ein Kapitel/eine Stelle in deinem Buch inspiriert hat.

Erst vor wenigen Tagen hatte ich einen Moment, den ich in meinen Erinnerungen (und als Notiz) für meinen nächsten Roman festgehalten habe. Es war ein regnerischer Tag, die Wolken hingen so tief, dass sie den Funkturm nahe meines Hauses völlig eingehüllt hatten. Ich bin mir sicher, dass dieser Moment einen Platz in einer Szene finden wird.

Sonnenuntergang

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Seelenläufer wird 1

Es ist kaum zu glauben. Vor genau einem Jahr habe ich den Button „Veröffentlichen“ gedrückt und somit „Seelenläufer“ in die Welt entlassen.

Seelenläufer

Wenige Tage später konnte man das E-Book überall kaufen, kurze Zeit später auch das Taschenbuch. Aber dies ist bei Weitem nicht alles. Ich habe tolles Feedback erhalten, habe viele buch- und schreibverrückte Menschen kennengelernt und bei den BartBroAuthors meine schriftstellerische Heimat gefunden.

Und ich habe natürlich geschrieben, weil die Geschichte ja noch nicht zu Ende erzählt ist. Und auch da bin ich auf einem guten Weg. Insgesamt kann ich mich wirklich glücklich schätzen, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich würde es jederzeit wieder tun und kann jedem nur raten, schreibt und schreibt, damit ihr irgendwann euer eigenes Buch in den Händen halten könnt. Das ist ein unglaubliches Gefühl.

 

Die lange Nacht der Autoren

Vor wenigen Augenblicken ist „Die lange Nacht der Autoren“ zu Ende gegangen. Vierzehn Stunden lang wurden Autoren und ihre Bücher vorgestellt, wurden prämierte Gedichte vorgetragen und Interviews geführt – und ich war ein Teil dieses tollen Ereignisses.

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Zunächst einmal möchte ich ein Kompliment an Radioplanet Berlin aussprechen, die mit unglaublich viel Herzblut dieses Spektakel auf die Beine gestellt haben. Ein Lob geht aber auch an die vielen Autoren, die ihre Beiträge oftmals mit großem Aufwand präsentiert haben. Und nicht zuletzt geht mein Dank an Writers Online, die uns diese tolle Möglichkeit eröffnet haben.

Für mich selbst war dies nicht nur ein Erlebnis, sondern auch eine Herausforderung. Bis dato habe ich lediglich meinen Kinder abends vorgelesen, von einer eigenen Aufnahme mal ganz zu schweigen. Also musste ich mich informieren, mit welcher Software und welcher Technik dies zu bewerkstelligen ist, habe gelernt, wie man eine Aufnahme durchführt, und habe begonnen, den Text Stück für Stück einzusprechen, nur um rasch festzustellen, dass dies alles andere als einfach ist.

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Einige Probedurchläufe waren von Nöten, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Alexander Frost von Radioplanet war dann so lieb und hat noch etwas Hintergrundmusik eingefügt. Es ist ein erster Versuch, aber sicher nicht mein letzter, denn es gibt noch viel zu lernen und sicherlich auch noch das eine oder andere zu verbessern.

Wer jetzt auf das Ergebnis gespannt ist, kann es sich hier anhören. Ich wünsche viel Spaß dabei.

(Quelle: Radioplanet Berlin/1000Mikes)

Writometer – eine App für die Schreibphase

Steht der Plot, geht es im nächsten Schritt darum, die Geschichte auf Papier zu bringen. Anschließend wird das Werk in diversen Überarbeitungsschritten im besten Fall zu einem kleinen Diamanten geschliffen. Beim ersten Entwurf geht es also noch gar nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern einfach darum, den Plot zu verschriftlichen. Viele Autoren lieben diesen Schritt ganz besonders, viele scheitern aber genau daran, weil sie die Geschichte nie zu Ende schreiben. Den berühmten Hänger in der Mitte kennt sicher jeder Autor.

Heute möchte ich euch eine App vorstellen, die dem entgegenwirken kann. Ich nutze sie seit einer Woche und bin von ihr vom ersten Moment an überzeugt. Auf die kostenlose App bin ich durch Tinka gestoßen, die im Zuge des CampNaNoWriMo ihren aktuellen Schreibstand mithilfe dieser App gepostet hatte.

Warum ich so begeistert bin, hat zwei Gründe: Die App ist einfach zu bedienen und motiviert ungemein.

In wenigen Minuten ist ein Projekt angelegt. Darin vermerkt sind Arbeitstitel, tägliches und gesamtes Schreibziel und Startwortzahl, falls das Projekt bereits begonnen wurde.

Im Wesentlichen besteht die App aus 4 Bereichen: Projekt Overview, Writing Log, Writing Chart und Timer.

In der Übersicht wird der tägliche Fortschritt sowie der Fortschritt insgesamt angezeigt. Ein Smiley zeigt an, ob das Tagesziel erreicht wurde und ob man noch im Soll ist. Statistik-Fans finden hier weiterhin alle möglichen Übersichten, wie z. B. Fortschritts-Anzeigen, produktivste Tage etc. Im Writing Log kann man seine einzelnen Fortschritte einsehen und eintragen. Hier stehen Angaben wie Datum, Uhrzeit und Wörterzahl.

Die interessanteren Bereiche sind jedoch die Grafiken sowie der Timer. In den Grafiken kann man sich seinen Schreibfortschritt entweder in einem Block- oder einem Verlaufsdiagramm anzeigen lassen. Auf einem Blick sieht man dann, ob man sein Tagesziel erreicht hat, wie viele Wörter man an jedem Tag geschrieben hat und wie viele Wörter insgesamt bereits geschrieben wurden.

Die letzte und für mich wichtigste Funktion ist der Timer. Auf 25 Minuten und 500 Wörter voreingestellt, kann man hier seinen Schreibprozess regulieren. Startet man den Timer, tickt die Uhr rückwärts und meldet sich, wenn die Zeit abgelaufen ist. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem man seine erreichte Wörterzahl eingeben kann. Diese erscheint dann sofort in sämtlichen Statistiken. Hat man das Schreibziel erreicht, bekommt man einen Bonuspunkt, den man gegen kleine Belohnungen eintauschen kann. Entweder man gönnt sich einen Keks oder man darf kurz mal ins Internet schauen. Für mich ist das Erreichen des Schreibziels jedoch Belohnung genug.

Bei einem Schreibziel von 1000 Wörtern täglich benötigt man also zwei Timerzeiten, um dieses zu erreichen. Übrigens kann man sowohl Schreibzeit als auch Wörterzahl an seine individuellen Bedürfnisse anpassen.

Ich hätte nie gedacht, dass mich eine App für das Schreiben motivieren kann. Doch diese hier tut es. Nicht nur weil sie in ihrer Einfachheit eine tolle Übersicht über den Fortschritt gibt, sondern auch weil sie am späten Vormittag daran erinnert, wie viele Wörter zum Erreichen des Tagesziels noch geschrieben werden müssen. Sie ist also auch eine App, die dem inneren Schweinehund sprichwörtlich in den Hintern tritt. Es funktioniert: Ich habe in dieser Woche 15000 Wörter geschrieben und die App hat viel dazu beigetragen.

Wer also gerade an einer Schreibblockade leidet oder sich schwer motivieren kann, sollte diese App unbedingt ausprobieren, wer gerne am NaNoWriMo teilnimmt, Challenges mag oder auf Statistiken steht ebenso. Und auch für alle anderen lohnt ein Blick.

Ein Hinweis muss noch gegeben werden: Die App gibt es bis dato noch nicht für Apple-Geräte. Leider.

 

Liebster-Award

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Ich habe durch Vera Reinhard die Ehre am Liebster-Award teilzunehmen. Das freut mich ganz besonders, denn dieser Wanderpokal stellt noch unbekannte, aber sehr lesenswerte Blogs vor. Umso mehr freue ich mich übet diese Nominierung. DANKE!

Vera Reinhards Blog ist übrigens eine dieser Perlen. Wer Krimis mag, aber auch mehr über das Schriftstellerleben und den Schreibprozess erfahren möchte, sollte unbedingt einmal vorbeischauen. Ich kann ihn wirklich nur empfehlen.

Jetzt aber zu den Fragen. Zunächst beantworte ich Veras Fragen, was mir wahrlich nicht immer leicht gefallen ist. Weiter unten habe ich mehr oder weniger tiefsinnige Fragen formuliert und hoffe, dass sich darauf Antworten finden lassen.

Veras Fragen:

Was ist dein Lebensmotto und welche Bedeutung hat es für dich?

„Du bist deines Glückes Schmied.“: Ehrlich gesagt, tue ich mich schwer, ein ganzes Leben nur unter ein Motto zu stellen. Aber tatsächlich kommt mir dieses Motto doch des Öfteren in den Sinn. Es gibt zu viele Menschen, die mit sich und ihrem Leben unzufrieden sind, aber nichts dagegen tun – weder ihr Leben in die eigenen Hände nehmen oder ihre Einstellung ändern. So war ich noch nie. Ich habe immer versucht, etwas zu ändern, wenn ich mit etwas nicht zufrieden war oder wenn ich etwas erreichen wollte. Und es war gewiss nicht immer einfach und sicherlich bin ich auch mal gescheitert, dennoch konnte ich dann sagen, dass ich alles versucht hatte. Mir ist aber auch bewusst, dass dieses Motto seine Grenzen hat. Dennoch wünschte ich mir, so manch einer würde es sich mehr zu Herzen nehmen.

Auf welche drei Dinge würdest du um nichts in der Welt verzichten wollen?

Kurz und knapp: meine zwei Kinder und die Freiheit, mein eigenes Leben so gestalten zu können, wie ich es mag.

Wie startest du in den Tag?

Mit Kaffee, denn tatsächlich brauche ich morgens eine Tasse Kaffee, um wirklich den Tag angehen zu können. Meistens werden es aber auch zwei oder drei. Ja, man könnte mich kaffeesüchtig nennen.

Welche Eigenschaft an dir magst du am meisten?

Das hängt eng mit dem Lebensmotto zusammen: mein Durchhaltevermögen, wenn ich etwas erreichen möchte.

Welche Person würdest du gerne für einen Blogbeitrag interviewen, wenn du EGAL wen wählen könntest und warum?

Wenn ich meinem Sohn einen Gefallen tun möchte, dann sage ich jetzt Pierre-Emerick Aubameyang. Wenn der gerade verhindert ist, dann würde ich mich über einen Besuch bei Barack Obama sehr freuen, weil ich ihn als Präsidenten sehr schätze und ich ihn wirklich vermissen werde.

Wie wichtig ist dir das Aussehen deines Blogs?

Ich weiß, dass heute die Außenwirkung fast alles ist, aber mir ist es ehrlich gesagt wichtiger, dass etwas Vernünftiges auf meinem Blog steht, das die Leser hoffentlich auch interessiert. Dennoch sollte eine gewisse Harmonie und Struktur nicht fehlen.

Was muntert dich auf, wenn du down bist?

Das Lachen meiner Kinder. Es gibt nichts Schöneres meine Zwei herzhaft lachen und glücklich zu sehen.

Was ist dein Lieblingsessen (und verrätst du das Rezept)?

Für mich als Thüringerin kann es darauf natürlich nur eine Antwort geben: Thüringer Klöße! Und ich liebe sie wirklich. Meine Mama muss sie immer machen, wenn ich die Heimat besuchen komme und dann sind 6 Klöße in der Regel schnell verputzt. Wir in Südthüringen essen die Klöße halb und halb. Sie dürfen nicht zu fest sein, sodass sie von der Gabel rutschen, weshalb sie bei uns auch Rutscher genannt werden. Wenn es dann noch Rotkraut von meinem Papa gibt, fühle ich mich wie im Himmel.

Gibt es etwas, das du absolut verabscheust und wenn ja, was?

Respektlosigkeit. Leider habe ich das Gefühl, dass immer weniger auf den Gegenüber geachtet wird, was immer häufiger genau zu diesem Verhalten führt. Ich finde, wir sollten wieder viel mehr darüber nachdenken, wie sich unser Verhalten auf andere auswirkt. Das fängt bei der Höflichkeit an und hört bei der Hilfsbereitschaft auf. Alles in allem wünsche ich mir ein respektvolles Miteinander.

Planst du deine Blogbeiträge im voraus oder schreibst du nach Lust und Laune?

Das kommt darauf an. Wenn es um eine Information zu meinen Büchern oder zum Entwicklungsstand meiner Projekte geht, dann plane ich das schon. Aber wenn mir etwas auf der Seele liegt, dann schreibe ich auch spontan. Ein Beispiel hierfür wäre übrigens mein Artikel „Ein Gespenst namens Rezension“.

Was ist dein aktuelles Herzensprojekt?

Zur Zeit arbeite ich am zweiten Teil zum Seelenläufer. Und in der Tat stecke ich da gerade viel Herzblut und auch Schweiß rein, weil ich die Erwartungen meiner Leser nicht enttäuschen möchte. Sie haben einen guten zweiten Teil verdient.

Meine Fragen:

  1. Wann hast du dich entschlossen, einen Blog zu führen? Gab es vielleicht ein auslösendes Ereignis? Welches?
  2. Was möchtest du mit deinem Blog erreichen bzw. bewirken?
  3. Gibt es ein Lieblingsthema, worüber du besonders gerne schreibst?
  4. Was war dein liebstes Kinderbuch oder Kinderhörbuch?
  5. Wohin ging deine schönste Urlaubsreise und warum war sie so besonders für dich?
  6. Welche Eigenschaft schätzen deine Freunde an dir?
  7. Hast du eine Angewohnheit, über die andere schon mal lächeln? Welche ist das?
  8. Was schätzt du an anderen Menschen besonders?
  9. Wenn du einen Tag jemand anderes sein könntest, wer wärst du dann gerne? Warum?
  10. Welche Erfindung sollte unbedingt noch zu deinen Lebzeiten gemacht werden?
  11. Welches Projekt hast du dir für die nächste Zeit vorgenommen?

Ich nominiere:

Regeln

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, gestellt hat.
  3. Nominiere 2 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. 
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  6. Das Beitragsbild kannst du optional in deinen Beitrag einfügen.
  7. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.